Wie könnt ihr eure Erfolge sichtbar machen?

Kein Geschwätz: Im Format #nureinefrage stellen wir Macherinnen und Machern nur eine relevante Frage. Die Antworten sind mal kurz, mal umfassend, vielleicht auch nur einen Satz lang. Lass Dich überraschen!
Der Ansatz von euer Firma Tandemploy ist höchst interessant: Die Idee, Mitarbeiter zu matchen (anhand von Aufgaben, Skillsets, Stärker und Schwächen), um effektiver zusammen zu arbeiten, ist großartig. Zumal ihr diese Vernetzung technisch per App löst. Aber gibt es für eure Kunden Möglichkeiten, um den Erfolg eures Tools zu messen?
Anna Kaiser: Unsere Tandemploy Software vernetzt Menschen innerhalb einer Organisation für flexible Arbeitsmodelle und Kollaborationsformen verschiedenster Art – und sorgt so für einen lebendigen Wissenstransfer, die Öffnung von Silostrukturen, mehr Innovationskraft und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Es gibt viele positive Veränderungen, die sich bemerkbar machen: Durch unsere Software finden Kolleg*innen zusammen, die sich vorher nicht kannten und dadurch entstehen oft tolle neue Ideen oder Projekte. Mitarbeiter*innen können außerdem stärker entsprechend ihrer Bedürfnisse arbeiten und fühlen sich wirksamer. Das macht glücklicher und motivierter und dadurch auch produktiver. Das führt wiederum zu einem hohen Commitment zum Unternehmen und es gibt weniger Fluktuation.
Jana Tepe: Auch die Resonanz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Firmen ist toll, denn durch den Einsatz der Software können und sollen sie aktiv mitgestalten: Bottom-up, eigeninitiativ, in ihren Arbeitsalltag integriert und zur jeweiligen Unternehmenskultur passend. Natürlich gibt's auch ganz konkrete Daten. In einem Administrationsbereich bekommen HR und Management spannende (natürlich aggregierte und anonymisierte) Einblicke in die Interessen und Vorstellungen ihrer Belegschaft. Für HR und Management wird es so viel einfacher, die wahren Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter zu erkennen und diese bei künftigen Entscheidungen besser zu berücksichtigen.
Quick & Dirty
- Eure ungefilterte wöchentliche Arbeitszeit: Wir versuchen immer selber zu leben, was wir auch mit Tandemploy nach außen tragen. So teilen wir uns alle Aufgaben der Geschäftsführung im Tandem - und somit eine typische 80-Stunden-Woche. Jede von uns arbeitet also um die 40 Stunden, wobei wir insgesamt sehr flexibel sind. Wir denken nicht in Stunden, sondern in Bereichen und Aufgaben.
- Euer Lieblingstool in der täglichen Arbeit: Definitiv unser geteilter Google Kalender. Ohne ihn würde nichts gehen.
- Diese Personen inspirieren uns: Menschen, die mutig sind und sich trauen, neue und andere Wege zu gehen.
- Unsere größte Herausforderung im kommenden Jahr: Die hierarchischen Strukturen, Silos, Ängste und Zweifel, die wir tagtäglich in Unternehmen erleben, abzubauen.
- Unser nächstes Ziel im Unternehmen: Wir entwickeln unsere Tandemploy Software und ihre Features kontinuierlich weiter. Und, übergeordnet, wollen wir die Arbeitswelt verändern und sie zu einem flexibleren, kooperativeren und lebensfreundlicheren Ort machen, so dass Arbeit wieder in das Leben der Menschen passt – und nicht andersherum. Deswegen engagieren Jana und ich uns auch politisch und gesellschaftlich in verschiedenen Verbänden.
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